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Psychiatrie in Bremen entwickelt sich weiter

Am 18. August fand in der Deputation für Gesundheit und Verbraucherschutz eine fundierte Diskussion zur Weiterentwicklung der Psychiatrie in Bremen und Bremerhaven statt. Die Gesundheitsbehörde legte den dritten Bericht vor, zu dem Angehöre, Psychiatrieerfahrene, Geschäftsführer psychiatrischer Einrichtungen und viele andere Akteure Stellung nahmen.

Für die Weiterentwicklung der Psychiatrie stehen für dieses und das kommende Jahr jeweils rund 1,2 Millionen Euro bereit. Mit dem Geld werden innovative Projekte mit Modellcharakter gefördert. Sie sollen der Umsetzung des Bürgerschaftsbeschlusses zur Weiterentwicklung der Psychiatriereform in Bremen 2013 -2021 und des Landesaktionsplans zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention dienen.

Wichtig ist mir: Die bereitgestellten Mittel sollen die Umsetzung einer personenzentrierten regionalen psychiatrischen Versorgung in Bremen fördern. Es ist unerlässlich, dass wir vom Menschen her denken und nicht von Institutionen. Menschen mit psychischen Krankheiten und Krisen sollen wohnortnah versorgt werden und ein Angebot bekommen, dass auf ihren individuellen Bedarf zugeschnitten ist.

Es ist noch nicht alles gut, aber viele wichtige Schritte wurden getan und ich sehe bei den Akteuren auch den Willen, den Beschluss des Parlaments umzusetzen.