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Warten bis der Arzt kommt: Ärztemangel in Bremen-Nord

Das Thema mangelnder Ärztinnen und Ärzte beschäftigt mich immer wieder. Lange auf einen Termin warten, weite Wege, volle Praxen – das ist gerade in Bremen-Nord immer wieder ein Ärgernis. Besonders schwierig ist die Situation mit Blick auf Kinderärztinnen und -ärzte.

Die Livesendung „Bremen Zwei unterwegs“ widmet sich dem am Mittwoch, 29. November 2017, von 18 bis 19 Uhr, im Café Erlesenes im KITO, Alte Hafenstraße 30 in Bremen-Vegesack. Die Sendung wird auch live ausgestrahlt auf UKW Bremen 88,3 und Bremerhaven 95,4 MHz, einen Live-Stream gibt es auch. Mit mir werden Gerd Glaeske, Johannes Grundmann, Jörg Hermann und Joachim Schlage diskutieren. Kommen Sie vorbei oder schalten Sie ein!

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Humanitäre Sprechstunde wird abgesichert

Für Menschen, die ohne Krankenversicherung oder mit unklarem Aufenthaltstitel in Bremen leben, wird es auch weiterhin die Möglichkeit für eine medizinische Basisversorgung geben. Die humanitäre Sprechstunde im Gesundheitsamt wird nachhaltig finanziell abgesichert. Dafür wurden in den vom Senat beschlossenen Entwurf des Doppelhaushaltes 2018/2019 zusätzliche Mittel von jährlich 113.000 Euro eingestellt. Bisher stand dem Gesundheitsamt nur ein Budget von 20.000 Euro zur Verfügung. Von den zusätzlichen Mitteln können beispielsweise die Kosten für die Versorgung von Schwangeren bei niedergelassenen Gynäkologen sowie für Dolmetscherdienste übernommen werden.

Das habe ich in der Bürgerschaft begrüßt – die CDU hingegen findet die Aufstockung nicht gut. Es würde doch genügen, dass sich um papierlose Menschen weiterhin ehrenamtlich Ärztinnen und Ärzte kümmern, wenn es um medizinische Behandlungen geht, die die humanitäre Sprechstunde nicht leisten könne. Ein besseres Angebot würde papierlose Menschen geradezu nach Bremen locken. Was für ein Weltbild!