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Cannabis: Wir brauchen eine rationale Drogenpolitik

Nach der ersten bundesweiten Cannabis-Konferenz im November 2017 dürfen wir nicht locker lassen. Jetzt erst recht! Wir brauchen eine rationale Drogenpolitik, die auch beinhaltet: Wer nicht bekifft am Straßenverkehr teilnimmt, soll seinen Führerschein behalten dürfen. Konsumentinnen und Konsumenten dürfen nicht weiter kriminalisiert werden. Danke an den Deutschen Hanfverband (DHV) für die sachliche und gute Aufarbeitung des Themas „Klarer Kopf. Klare Regeln!“.

Statt der Strafverfolgung von Konsumentinnen und Konsumenten brauchen wir Aufklärung und gute Präventionsangebote. Auch Menschen, die Cannabis auf Rezept bekommen, würden davon profitieren, wenn der Zugang dazu für alle möglich wäre. Weniger Aufwand für sie, geringere Kosten für die Allgemeinheit. Apotheken-Cannabis ist bislang unverhältnismäßig teuer.

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Cannabis: Kontrollierte Abgabe und Entkriminalisierung sind erklärtes Ziel

Das Thema „Legalisierung von Cannabis“ wurde durch den Koalitionsvertrag von SPD und Grünen im Sommer 2015 bundesweit beachtet. In Berlin ist ein Antrag der Bezirksregierung Friedrichshain-Kreuzberg auf einen Modellversuch zur kontrollierten Abgabe von Cannabis an Erwachsene gescheitert. Wichtiger als Tempo in der Sache ist mir eine ordentliche Lösung. Daran arbeiten wir weiter. Im Frühjahr soll es eine Expertenanhörung geben. Die Kriminalisierung von Menschen, die Cannabis konsumieren, macht in meinen Augen keinen Sinn. Wir brauchen dagegen mehr Prävention und Aufklärung und müssen vor allem junge Menschen stark machen, damit sie gar nicht erst mit dem Rauchen anfangen.